Agco will Laverda vollständig


Der US-Agrartechnikkonzern Agco beabsichtigt, 100-prozentiger Eigentümer am italienischen Landmaschinenhersteller Laverda zu werden. Agco erhofft sich davon eine Stärkung der Marktposition in Europa. Die jetzt getroffene Vereinbarung von Agco und der italienischen Argo-Gruppe sieht vor, den verbliebenen Anteil von 50 Prozent an der Laverda S.p.A im norditalienischen Breganze zu erwerben, einschließlich der Fella-Werke GmbH, einen in Deutschland ansässigen Hersteller von Futtererntemaschinen. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt zum Ausbau des Erntemaschinengeschäfts in Europa, teilte das US-Unternehmen mit.

Die Vereinbarung basiert auf dem Joint Venture, das 2007 mit Argo gegründet wurde und mit dem Agco damals einen 50-prozentigen Anteil an Laverda erwarb. Laverda baut seit 2004 Mähdrescher für die Agco-Marken Challenger, Fendt und Massey-Ferguson. Außerdem werden die Mähdrescher unter dem Markennamen Laverda gefertigt. Die Wettbewerbsbehörden müssen dem Vorhaben noch zustimmen. (Sz)
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