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Das börsennotierte österreichische Zucker - und Stärkeunternehmen Agrana will seine Position auf dem Maisstärkemarkt weiter verbessern und hat daher die Verarbeitungskapazität im Werk Aschach/Donau in Oberösterreich um 30 Prozent ausgebaut. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, beträgt die Leistung des Werkes nun 260.000 Jahrestonnen. Die Tagesverarbeitung erhöhe sich damit von 600 t auf 750 t Mais. In den kommenden Jahren sollen weitere 250 t hinzukommen.

Die Investitionssumme für den Ausbau in den Jahren 2000 und 2001 betrug rund 21 Mio. €. Im Wesentlichen seien die Produktionskapazitäten in den Bereichen Nassstärke, Stärketrocknung, Nebenprodukte (Maiskraftfutter, Gluten, Keime) und Stärkederivate ausgebaut worden. Die Kapazitätserweiterung habe unter anderem eine geringere Exportabhängigkeit der österreichischen Landwirtschaft zur Folge. (ED)
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