Einschnitt

Agrana mit kleinerem Ergebnis


Die Agrana Beteiligungs-AG aus Wien verzeichnete in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2013/14 einen Konzernumsatz von etwa 2,4 Mrd. €. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von 1,2 Prozent. Das operative Ergebnis von März bis November 2013 lag den Angaben zufolge dagegen mit 159 Mio. € unter dem Vorjahresrekord von 204 Mio. €.

Die Umsatzerlöse im Segment Zucker gingen insbesondere auf Grund geringerer Quotenzuckerabsätze und -erlöse sowie eines schwächeren Exportgeschäfts zurück. Für das deutlich niedrigere operative Ergebnis von 52 (Vorjahr: 105) Mio. € waren neben dem Preisdruck und den geringeren Zuckerabsatzmengen auch die gestiegenen Herstellkosten aus der Kampagne 2012/13 und die zur Jahresmitte noch relativ hohen Kosten für Rohzucker verantwortlich, so die Südzucker-Tochter.

Der Umsatzanstieg im Segment Stärke sei vor allem durch höhere Verkaufsmengen bedingt. Die rückläufige Ergebnisentwicklung führt Agrana vor allem auf geringere Ergebnisbeiträge der ungarischen Beteiligung Hungrana zurück. Darüber hinaus führte die Inbetriebnahme der Weizenstärkefabrik in Pischelsdorf/Niederösterreich zu den erwarteten Anlaufverlusten.

Angesichts des herausfordernden Marktumfelds und des bisherigen Geschäftsverlaufs geht das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2013/14 von einem Konzernumsatz auf Vorjahresniveau aus. In der Saison stand ein Umsatz von etwa 3,1 Mrd. € in den Büchern. Das operative Ergebnis werde allerdings unter dem der vergangenen beiden sehr guten Geschäftsjahre liegen. Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 140 Mio. € 2013|14 solle der langfristige Wachstumskurs nachhaltig unterstützt werden. (Sz)
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