1

Der Aufsichtsrat der Agrana Beteiligungs-AG, Wien, hat am Montag die Auswirkungen der Reform der EU-Zuckermarktordnung und der WTO-Entwicklungen sowie deren Konsequenzen für das Unternehmen beraten. Die Agrana wird zwei ihrer elf Zuckerfabriken schließen und so die Auslastung der verbleibenden Betriebe in den jeweiligen Ländern verbessern. Von dieser Restrukturierung betroffen sind die Werke Hohenau in Niederösterreich und Rimavská Sobota in der Slowakischen Republik, die in der Kampagne 2006/07 keine Rüben mehr verarbeiten sollen.

Diese Maßnahmen erfordern im Geschäftsjahr 2005/06 einen einmaligen Restrukturierungsaufwand von rund 25 Mio. €. Durch diese Konzentration der Standorte könnten die Fabriken in Tulln und Leopoldsdorf mit insgesamt rund 450 Mitarbeitern auch unter den neuen Bedingungen am Zuckermarkt abgesichert werden. Das Werk Hohenau solle als Lagerstandort weitergeführt werden. (AIZ)

stats