Österreich

Agrana verliert Umsatz


Die Agrana AG, Wien, verbesserte im Geschäftsjahr 2015/16 (März/Februar) das Ergebnis der Betriebstätigkeit Ebit um rund Prozent auf 129 Mio. € (Vorjahr: 121,7 Mio. €). Der Konzernumsatz fiel mit 2,47 Mrd. € etwas niedriger als im Vorjahr aus. Dies führt der Konzern auf die ganzjährig tiefen Zuckerpreise zurück. Während im Segment Stärke das Ebit auf fast 70 Mio. € verbessert werden konnte, führten im Segment Zucker die niedrigeren Erlöse zu einem markant schwächeren, aber weiterhin positiven Ergebnis von 4,3 Mio. €. Im Segment Frucht schlugen die niedrigen Preise für Apfelsaftkonzentrat zu Buche. Das Ebit liegt auf Vorjahresniveau von rund 60 Mio. €, teilt Agrana heute mit.

Insgesamt muss Agrana ein negatives Finanzergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr 2015/16 von minus 24,5 /minus 5,2) Mio. € ausweisen. Die deutliche Verschlechterung wurde auf die Abwertung der Währungen in Argentinien, Brasilien, China, Mexiko sowie Russland zurückgeführt. Das Konzernergebnis liegt bei knapp 83 (81) Mio. €. „Aus heutiger Sicht gehen wir für das Geschäftsjahr 2016/17 sowohl beim Konzernumsatz als auch beim Ergebnis der Betriebstätigkeit Ebit von einem moderaten Anstieg aus“, so Vorstandsvorsitzender Marihart. Im Geschäftsjahr 2016|17 wird das Investitionsvolumen in den drei Segmenten mit insgesamt rund 114 Mio. € deutlich über den Abschreibungen in Höhe von knapp 90 Mio. € liegen.

Wie bereits bekannt will Agrana eine Dividende von 4,00 €  (3,60 €) je Aktie auf der Hauptversammlung für das abgelaufene Geschäftsjahr in Wien vorschlagen. (da)
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