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Am 1. April 2003 wird das Antragsverfahren zum neuen Niedersächsischen-Agrar-Umweltprogramm (NAU) eröffnet. Bis zum 15. Mai könnten sich Landwirte in Niedersachsen zwischen verschiedenen Agrarumweltmaßnahmen entscheiden, berichtet das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium. Die Programme umfassen verschiedene Maßnahmen, die auch bereits in den vergangenen Jahren angeboten worden seien. So beispielsweise den Verzicht auf Herbizide in Obstkulturen (A1), die Förderung extensiver Grünlandnutzung (B), die Förderung des ökologischen Landbaus (C) oder die Unterstützung einer zehnjährigen Stilllegung (D). Neue Programme seien das Mulch- oder Direktsaatverfahren zur Verminderung von Erosionsschäden (A2), umweltfreundliche Gülleausbringungsverfahren (A3) sowie die Anlage von Blühflächen auf stillgelegten Äckern (A4). Weitere Programme seien auf bestimmte Landkreise beschränkt. Unter ml.niedersachsen.de/Proland könnten die Förderrichtlinie sowie Antragsformulare heruntergeladen und ausgedruckt werden, informiert das Ministerium. Die Kreisstellen der Landwirtschaftskammern würden die Anträge annehmen. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass Anträge nach dem "Windhundverfahren" bewilligt würden, sollten die zur Verfügung stehenden Mittel nicht für alle Anträge ausreichen. (ED)
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