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Im ersten Halbjahr dieses Jahres erzielte Deutschland einen größeren Export von Agrargütern als im vorigen Jahr: Im Wert von 14,6 Mrd. Euro wurden von Januar bis Juni 2003 Produkte der Agrar- und Ernährungswirschaft aus Deutschland exportiert - 3,7 Prozent mehr als im Jahr 2002. Wichtigste Abnehmer waren die EU-Länder mit 10,8 Mrd. Euro. In Drittländer gingen Waren im Wert von 3,8 Mrd Euro, berichtet der Landvolk Pressedienst aus vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes. Doch wurden auch mehr Agrar- und Ernährungsgüter nach Deutschland importiert als noch vor einem Jahr. Insgesamt wurde für rund 21 Mrd. Euro im Ausland eingekauft, 5,4 Prozent mehr als im vorigen Jahr. Davon stammten Waren im Wert von 13,5 Mrd. Euro aus den EU-Nachbarländern. Aus Drittländern wurden Erzeugnisse im Wert von 7,5 Mrd. Euro eingekauft. Das deutsche Agraraußenhandelsdefizit hat sich demnach in der ersten Jahreshälfte auf 6,4 Mrd. Euro erhöht. (ED)
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