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Der deutsche Agraraußenhandel hat in den ersten drei Monaten diesen Jahres zweistellige Einbußen hinnehmen müssen. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium (BML) in Bonn heute berichtet, sind Ausfuhren von Gütern der Agrar- und Ernährungswirtschaft gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs um 14,9 Prozent auf 9,6 Mrd. DM (1. Quartal 1998: 11,3 Mrd. DM) gesunken. Das BML bezieht sich auf Angaben des Statistischen Bundesamtes. Danach erlitt der Agraraußenhandel mit Drittländern mit einem Minus von 25 Prozent besonders deutliche Verluste. Dies wird vor allem auf die Wirtschaftskrise in Rußland zurückgeführt. Im Handel mit EU-Ländern nahmen die Lieferungen um 10 Prozent auf 6,8 (7,6) Mrd. DM ab, die Einfuhren fielen um 12,1 Prozent auf 10,5 (12,0) Mrd. DM. Das deutsche Agrarhandelsdefizit veringerte sich nach Angaben des BML um 700 Mio. DM auf 6,7 Mrd. DM. (ED)
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