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Ein grundlegender Denk- und Richtungswechsel in der Agrarpolitik sei nach dem Regierungswechsel im Herbst 98 ausgeblieben. Ein schlüssiges rot-grünes Konzept für eine Landwirtschaft, die den gesellschaftlichen Vorstellungen von umweltschonender Erzeugung, artgerechter Tierhaltung und über die Schaffung von Arbeitsplätzen entspreche, gebe es nicht. Diese Bilanz zieht der Kritische Agrarbericht 2000, der alljährlich zur Grünen Woche in Berlin mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) vom Agrarbündnis vorgestellt wird. Es setzt sich aus 20 Organisationen aus Landwirtschaft, Umwelt-, Tier- und Naturschutz sowie Verbraucher- und entwicklungspolitischen Gruppen zusammen, teilte das Agrarbündnis mit. (ED)
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