Das bisherige Geschäftsjahr 2011 meistert die Baywa AG, München, mit großem Erfolg. Vor allem das Segment Agrar unterstützt dabei. „Wir sind im ersten Halbjahr ganz hervorragend unterwegs gewesen", sagte Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, anlässlich der Präsentation der Halbjahreszahlen heute in München. Den Umsatz des Baywa-Konzerns bezifferte er zum 30. Juni dieses Jahres auf etwa 4,6 Mrd. €, was einem Plus gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von mehr als 21 Prozent entspricht. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) gab Lutz mit 88,7 (Vorjahr: 56,3) Mio. € an. Die positive Geschäftsentwicklung sei vor allem vom Segment Agrar getragen worden. Lutz hob dabei den Aufwärtstrend bei den Agrarrohstoffen, aber auch die anhaltend gute Nachfrage nach Agrartechnik hervor.

Das Segment Agrar erwirtschaftete im 1. Halbjahr 2011 einen Umsatz von 2,2 (Vorjahr: 1,7) Mrd. €. Das Ebit belief sich auf 71,8 (36,2) Mio. €. „Ich gehe weiterhin von stabilen Getreidepreisen auf einem relativ hohen Niveau und entsprechender Investitionskraft bei den Landwirten aus", erläuterte Lutz. Die Sparte Technik profitierte bei der „Grünen AG" von der hohen Investitionsbereitschaft der Landwirte. Sie erreichte mit 530 (407) Mio. € einen Rekordumsatz im 1. Halbjahr 2011. Das Ebit lag bei 11,7 (3,5) Mio. €. Das Segment Energie habe noch nicht die Zahlen des Vorjahres erreicht. Lutz hofft aber, die selbstgesteckten Ziele im weiteren Verlauf des Jahres noch erreichen zu können. Alles in allem sieht der Baywa-Chef eine sehr gute Ausgangsbasis für das Geschäftsergebnis 2011, das bei rund 150 (2010: 130) Mio. € liegen sollte. (HH)
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