Der Umsatz des Unternehmens aus Bad Homburg erhöhte sich im Geschäftsjahr 2013 um rund 10 Prozent auf 2,6 Mio. €. Die Ertragslage habe sich aufgrund der niedrigen Weltmarktpreise für Agrarrohstoffe nicht verbessert, heißt es in einer Mitteilung. Das Betriebsergebnis liegt bei rund minus 1,7 Mio. €.

Agrarius-Vorstand Ottmar Lotz kommentiert die Entwicklung so: "Die grundsätzlich gute Ernte im Jahr 2013 in Rumänien und anderen Regionen hat die Preise im Vorjahr insbesondere während und nach der Erntezeit stark unter Druck gesetzt.“

Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich der Vorstand dennoch zuversichtlich: Die Bestände seien zu rund 34 Prozent durch Vorkontrakte auf einem leicht oberhalb der Planung liegenden Preisniveau verkauft. Es wird ein Umsatzanstieg auf 3,3 Mio. bis 3,5 Mio. € mit einem mindestens ausgeglichenen Ergebnis erwartet. Spätestens ab 2015 will das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zurückzukehren.

Im Juni 2014 wurde ein Betrieb in West-Rumänien (Banat) mit 530 ha Fläche übernommen. Die Gesellschaft verfügt nun über rund 4.200 ha Ackerfläche in West-Rumänien. Sie wurde 2007 gegründet und ist im Open Market der Deutschen Börse notiert.

Neben der Bewirtschaftung von Agrarflächen baut Agrarius auf ein zweites Geschäftsfeld. Der Geschäftsbereich Agrar Investment Services unterstützt nach eigener Aussage Investoren beim Erwerb und der Pachtung von Ackerflächen in Rumänien, das mit 9,4 Mio. ha Ackerland zu den größten Agrarstaaten der Europäischen Union zählt und aufgrund niedriger Bodenpreise, guter Bodenqualität sowie kontinuierlich verbesserter Infrastruktur ein hohes Wertsteigerungspotenzial biete. (hed)
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