Agrarland erneut teurer


Die Kaufpreise für Agrarflächen weisen in Deutschland unverändert ein starkes West-Ostgefälle auf. Sie steigen aber in Ostdeutschland stärker an. Fast 11.000 €/ha haben deutsche Landwirte 2009 im Durchschnitt für Agrarflächen gezahlt, zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. In Westdeutschland waren es fast 18.000 €/ha und in Ostdeutschland knapp 6.000 €/ha. Der Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr war 2009 allerdings im Westen mit 5 Prozent niedriger als im Osten mit 20 Prozent. Im Bundesdurchschnitt errechnen die Statistiker einen Anstieg um 10 Prozent. Die Kaufpreise waren bereits im Vorjahr um etwa 8 Prozent gestiegen.

Insgesamt sind in Deutschland 2009 etwa 115.000 ha Agrarland verkauft worden, darunter rund 47.000 ha in Westdeutschland und 67.000 ha in Ostdeutschland. In den Ost-Zahlen sind die Verträge nach dem Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz (EALG) nicht enthalten. Die Ertragsmesszahl hat im Bundesdurchschnitt 43 Bodenpunkte betragen. (db)
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