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Im vergangenen Jahr mussten die deutschen Landwirte für den Kauf landwirtschaftlicher Grundstücke wieder etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Preis lag 2006 im gewogenen Durchschnitt mit 8.909 €/ha um 2,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres, zitiert der Landvolk-Pressedienst Ermittlungen des Statistischen Bundesamtes. Zehn Jahre zuvor lag der Schnitt bei 10.394 €/ha und ist seitdem stetig gesunken. Regional ist die Preisentwicklung unterschiedlich verlaufen und Flächen im Osten sind immer noch deutlich günstiger als solche im Westen. In den alten Bundesländern stieg der Preis für Agrarflächen leicht um 0,7 Prozent auf 15.941 €/ha. Am teuersten sind landwirtschaftliche Flächen in Nordrhein-Westfalen (25.973 €/ha) gefolgt von Bayern (24.294 €/ha) und Baden Württemberg (19.169 €/ha). In den neuen Bundesländern ist der Kaufpreis um 1,9 Prozent auf lediglich 4.040 €/ha gestiegen. (ED)
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