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Rund 100.000 ha landwirtschaftliche Flächen haben in Deutschland 2006 den Besitzer gewechselt. Mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von etwa 8.900 €/ha hat sich das Agrarland gegenüber dem Vorjahr um 200 €/ha verteuert, zeigt eine Analyse des Statistischen Bundesamtes. Die Verkäufe in den neuen Bundesländern übersteigen die der alten Bundesländer. Außerdem weisen die Bodenpreise ein West-Ost- und ein Nord-Süd-Gefälle auf. Am billigsten ist Agrarland in Brandenburg mit rund 2.700 €/ha. Dort sind allerdings auch die Bodenqualitäten mit einer durchschnittlichen Ertragsmesszahl (EMZ) von 33 niedrig. Spitzenpreise werden in Nordrhein-Westfalen mit fast 26.000 € (EMZ 50) gezahlt, dicht gefolgt von Bayern mit etwa 24.300 € (EMZ 47). (ED)
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