Agrarland ist in NRW am teuersten


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Landwirtschaftliche Grundstücke sind in NRW im Bundesvergleich am teuersten. Nach Angaben der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen erreichen die Kaufpreise im Schnitt fast 26.000 €/ha. Am meisten wird in NRW mit bis zu 45.970 €/ha in den Ackerbaukreisen bezahlt, wogegen auf den klassischen Grünlandstandorten die niedrigsten Bodenpreise bei 10.600 €/ha lagen. Im Schnitt liegen die Kaufpreise in NRW knapp zehn Mal so hoch wie in Brandenburg. An zweiter Stelle rangiert weiterhin Bayern, gefolgt von Baden-Württemberg, Niedersachsen, Hessen und Schleswig-Holstein. Das Preisniveau in den alten und neuen Ländern weicht weiterhin erheblich voneinander ab. Im Durchschnitt der neuen Länder wurden 3.965 €/ha, in den alten hingegen mehr als 15.800 €/ha erzielt. Gegenüber dem Vorjahr ist der durchschnittliche Preis bundesweit um fast 6 Prozent oder 540 €/ha deutlich gesunken. (St)
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