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In der Ukraine ist die Infrastruktur des Agrarmarktes während der vergangenen zwölf Monate deutlich ausgebaut worden. Einen wesentlichen Anstoß hierfür habe ein Dekret des Staatspräsidenten Leonid Kutschma vom Juni vergangenen Jahres gegeben, berichtet die Kiewer Nachrichtenagentur UFS unter Berufung auf den Pressedienst des Präsidialamtes hin. Seitdem stieg zum Beispiel die Zahl der Agrarhandelshäuser im Lande von 115 auf 580. Darüber hinaus bieten 35 von insgesamt 47 ukrainischen Warenbörsen nun Dienstleistungen im Handel mit Agrar- und Ernährungsgütern sowie die Registrierung von Außenhandelsverträgen an. Außerdem werden die Agrarerzeugnisse über 712 Großhandelsmärkte abgesetzt, von denen 260 auf Obst- und Gemüse spezialisiert sind. Nach Angaben des Präsidialamtes funktionieren inzwischen im Lande auch 835 landwirtschaftliche Dienstleistungsgenossenschaften sowie 195 ländliche Darlehensvereine. (pom)
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