Agrarminister Vilsack würde Regentanz aufführen


Die US-Regierung will Erzeugern helfen. Knapp zwei Drittel des Territoriums sind von der Dürre betroffen.

An diesem Mittwoch haben sich US-Agrarminister Tom Vilsack und Präsident Barack Obama getroffen, um über die Krise zu beraten. Die schlimmste Dürre in den Vereinigten Staaten seit 25 Jahren setzt den Mais- und Sojabeständen zu.

Obama und Vilsack haben den Kongress dazu aufgefordert, Krisenmittel für die Erzeuger zu billigen. Die US-Regierung hat inzwischen 39 Bezirke in acht Bundesstaaten zu Katastrophengebieten erklärt. Ihnen steht dadurch unter anderem Hilfe in Form von Krediten zu vergünstigten Konditionen zu.

Vilsack betonte, dass Erzeuger trotz Dürre die drittgrößte Ernte in der Geschichte einfahren werden, berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press (AP). Preisanstiege bei Nahrungsmitteln stünden nicht in direktem Zusammenhang mit der Trockenheit. Im Gegenteil: Da Vieherzeuger in Folge gestiegener Preise für Futtergetreide ihre Herden verkleinerten, könnten die Fleischpreise kurzfristig sogar sinken.

Nichtsdestotrotz sei die Lage ernst. Gefragt, ob Beten den Betroffenen helfe, sagte Vilsack laut AP-Bericht: „Wenn ich ein wirkungsvolles Regengebet oder einen Regentanz kennen würde, würde ich es aufsagen beziehungsweise tanzen.“ (pio)
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