Der FAO-Preisindex legte über alle erfassten Warengruppen hinweg gegenüber August um 2,9 Prozent auf 170,9 Punkte zu und lag damit auf dem höchsten Stand seit März 2015. Von 2011 bis 2014 hatte der FAO-Preisindex im Jahresdurchschnitt allerdings noch jeweils über der Marke von 200 Punkten gelegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden die Agrarprodukte im Schnitt um 10 Prozent teurer.

Hintergrund des aktuellen Anstiegs sind nach Angaben der FAO vor allem die anziehenden Notierungen für Milchprodukte. Der entsprechende Subindex schnellte gegenüber August um 13,8 Prozent auf 176,0 Punkte und legte zum Vorjahresmonat um 23,7 Prozent zu. Weiter im Aufwind befanden sich auch die Zuckerpreise, deren Teilindex im Vormonatsvergleich um 6,7 Prozent auf das neue Vierjahreshoch von 304,8 Punkte zulegte. Grund sei die witterungsbedingt schlechteren Ernteerwartungen in Brasilien sowie Berichte über geringere Produktionsmengen in Indien. (az)
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