Ob Kohle, Nickel, Kuper oder Öl - Glencore drosselte die Produktion in den ersten neun Monaten 2016 erheblich. Die Förderung von Nickel stieg hingegen um 20 Prozent auf 82.400 t. Und bei den verarbeiteten Agrarprodukten insgesamt wurde ein Plus von 26 Prozent auf 10,7 Mio. t verzeichnet. Der grösste Teil des Anstiegs stamme von den beiden Akquisitionen Becancour in Kanada und Warden in den USA, teilte Glencore mit.

Wie aus den Produktionskennziffern hervorgeht, die der Konzern mit Sitz im Schweizerischen Baar am Donnerstag bekannt gab, sank die eigene Produktion von Kohle um 11 Prozent auf 91,9 Mio. t. Grund dafür seien Produktionseinschränkungen, der Verkauf von Optimum Coal, geplante Schliessungen in zwei Minen sowie Volumenreduktionen und Einschränkungen in Kolumbien gewesen.

Die eigene Kupferproduktion reduzierte sich um 6 Prozent auf 1,1 Mio t. Dies sei insbesondere auf die Schließungen in den afrikanischen Minen zurückzuführen und nur teilweise durch einen höheren Kupfergehalt in den südamerikanischen Minen ausgeglichen worden, hieß es. Am stärksten ging die eigene Zink-Produktion zurück - um 30 Prozent auf 789.200 t. (sp)
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