Agrarsparte treibt Baywa-Ergebnis


Die Baywa AG, München, präsentiert für 2011 glänzende Zahlen. Die Ziele für das laufende Jahr sind ehrgeizig. Ein erfolgreiches Geschäftsjahr mit deutlichen Steigerungen bei Umsatz und Ebit im Vergleich zu 2010 bilanzierte der Baywa-Vorstandsvorsitzende, Klaus Josef Lutz, heute bei der Vorlage der Jahreszahlen 2011 in München. Der Konzernumsatz lag im vergangenen Jahr bei rund 9,6 Mrd. € und damit um etwa 21 Prozent höher als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg auf rund 151,4 (Vorjahr: 128,9) Mio. €.

Das Segment Agrar bezeichnete er in München als „Treiber für das Gesamtergebnis der Baywa". Hier setzte der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr 4,3 (3,5) Mrd. € um. Das Ebit kletterte um rund 22 Prozent auf 78,0 Mio. €. Die Sparte Agrarhandel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Betriebsmitteln steigerte ihren Umsatz 2011 um knapp 20 Prozent auf 3,0 Mrd. €. Der Umsatzanstieg ist laut Lutz hauptsächlich preisbedingt, da die Erntemengen im Durchschnitt unter den Vorjahreswerten lagen. Zudem profitierte der Konzern von einem starken Nacherfassungsgeschäft sowie einem Anstieg bei der Dünger- und Futtermittelnachfrage. Positiv konnte sich auch das Geschäft im Sektor der erneuerbaren Energien entwickeln. Der Umsatz stieg hier um rund 20 Prozent auf 306,0 Mio. €. Das Ebit in diesem Geschäftsfeld bezifferte Lutz aktuell mit 27,1 Mio. €, nach 21,1 Mio. € ein Jahr zuvor.

Nach den erfreulichen Zahlen im vergangenen Geschäftsjahr kündigte der Baywa-Chef an, für 2012 „ein ähnliches Ergebnis" erzielen zu wollen. Der Hauptversammlung wird er eine um 20 Prozent höhere Dividende als im Vorjahr von 60 Cent pro Aktie vorschlagen. (HH)
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