Agrartechnik in der Ukraine veraltet


In der Ukraine fehlt moderne Landtechnik. Die Regierung diskutiert Maßnahmen, um die Investitionen anzukurbeln. Nach Angaben des Agrarministeriums in Kiew sind umgerechnet etwa 4 Mrd. € erforderlich, um die Agrartechnik auf den neuen Stand zu bringen. Dies entspricht etwa dem Volumen des deutschen Agrartechnikmarktes im Jahr 2009.

Nach Angaben des Agrarministeriums müssten in der Ukraine in den kommenden Jahren 50.000 Mähdrescher erneuert werden. Außerdem sollten jährlich 12.000 Schlepper ausgetauscht werden. Um sich einen Überblick über den aktuellen Stand der Technik zu verschaffen, will das Ministerium künftig eine Registrierung für die Maschinen einführen. Nach der parlamentarischen Sommerpause sollen im September außerdem Gesetze über eine Zinsermäßigung für Maschinenkredite beschlossen werden. Schließlich erwägt das Ministerium, eine staatliche Gesellschaft zu gründen, die den Mähdrusch als Dienstleistung anbietet. (db)
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