Agrarverbände wollen Lösungen bei Nulltoleranz

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Vier deutsche Agrarverände verlangen von der Bundesregierung Lösungen, wie mit tierischen Bestandteilen, die auf natürlichem Weg über den Boden in die Futterkette gelangen, künftig umzugehen ist. Solche Einträge seien nicht auszuschließen und stellen laut Bundesinstitut für Risikoforschung auch keine gesundheitliche Gefahr oder gar ein BSE-Risiko dar, schreiben der Deutsche Raiffeisenverband, der Deutsche Bauernverband, der Deutsche Verband Tiernahrung und der Verein der Zuckerindustrie an den Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMVEL), Alexander Müller. In dem offenen Brief fordern sie die Bundesregierung auf, sich bei der EU-Kommission für eine Änderung der Nulltoleranz einzusetzen. Es müsse nach Ansicht der verbände auch sichergestellt werden, dass bestimmte Düngemittel kein Risiko im Zusammenhang mit der Fütterung und damit der Gesundheit des Verbrauchers darstellen. (da)
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