Saatgut

Agravis arbeitet an exklusiven Sorten

Agravis ist derzeit dabei, ein eigenes Sortenportfolio in Zusammenarbeit mit Pflanzenzüchtern aufzubauen. Dies kündigte heute auf der Hauptversammlung in Alpen, der Vorstandsvorsitzende Andreas Rickmers an.

Zur Aussaat 2018 hat die Agravis Raiffeisen AG die deutschlandweiten Exklusivrechte für den Vertrieb des Advanta-Maissortenportfolios übernommen, sagte Rickmers. Er sieht darin eine Chance, um gemeinsam mit den Raiffeisen-Genossenschaften in dem hart umkämpften und sich rasant verändernden Saatgut-Markt den Umsatz und damit die eigene Position zu stärken. In Zukunft wolle das Unternehmen immer mehr dahinkommen, gemeinsam mit Züchtern ein eigenes Sortenportfolio für den deutschlandweiten Vertrieb aufzubauen.

Die fünf Advanta-Sorten Niklas, Tokala, Gatsby, Severeen und Mantilla seien nur ein Anfang. Sie werden weiter unter dem Advanta-Label vertrieben, die Markenrechte verbleiben bei dem bisherigen Inhaber Limagrain. Die Markteinführung eigener Sorten soll auch mit der First Seed Group erfolgen, mit der Agravis seit 2015 im Verbund mit der Dava und Dava-Agravis International Holding zusammenarbeitet und gemeinsame Einkäufe koordiniert. Zur Dava-Agravis gehören Nordic Seed, Ceravis, Baltic Agro, Hankkija, Polish Agro und Swedish Agro. (da)
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