Agrarhandel

Agravis expandiert in Sachsen

Frischer Wind weht vor der Agravis Zentrale in Münster.
-- , Fotos: Agravis
Frischer Wind weht vor der Agravis Zentrale in Münster.

Das Handelshaus schafft neuen Strukturen im regionalen Geschäft. Neun Standorte in Sachsen werden in bestehende Tochterunternehmen integriert.

Die Agravis Raiffeisen AG, Hannover und Münster erwirbt von der Ceravis AG mit Sitz in Rendsburg die Tochtergesellschaft Ceravis Sachsen GmbH. Die Übernahme soll vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamtes zum 1. Januar 2017 erfolgen, teilt Agravis heute mit. „Mit der geplanten Übernahme von Ceravis Sachsen wollen wir unsere regionalen Agrarhandelsaktivitäten ausbauen und dauerhaft doppelte Strukturen vermeiden“, sagte Agravis-Chef Dr. Clemens Große Frie. Ceravis Sachsen gehört bislang zur Dava Agravis International, einem Gemeinschaftsunternehmen, an dem die dänische Dava 75 Prozent und Agravis 25 Prozent halten.

Geplant ist, die neun Standorte von Cervavis Sachsen in die Agravis-Tochtergesellschaften FGL Handelsgesellschaft mbH sowie in die Agrifutura GmbH zu integrieren. Die Ceravis Sachsen GmbH beschäftigt 45 Mitarbeiter, die alle übernommen werden. Über den Kaufpreis herrscht Stillschweigen.

Mit dieser Neurordnung unterstreichen beide Unternehmen ihren regionalen Fokus. Die Handelsaktivitäten von Ceravis konzentrieren sich damit auf Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, die Agravis-Gruppe ist vorwiegend in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg mit Niederlassungen und Tochterunterunternehmen vertreten. (da)
stats