Landtechnik

Agravis mit neuem Auktionsrekord


In dieser Woche kamen im Meppen bei der gemeinsamen Auktion von Agravis und Ritchie Bros. etwa 1.786 Maschinen unter den Hammer. Das Interesse an den Schleppern, Mähdreschern und anderer Landtechnik sei so groß gewesen wie noch nie, teilte die Agravis mit, die die Auktion mit dem Auktionshaus Ritchie Bros. organisiert. Rund 2.300 Bieter ließen für die Auktion registrieren, so viele wie nie zuvor. Wie viel insgesamt für die Maschinen bezahlt wurde, teilte Ritchie Bros. nicht mit. Bei der Agravis, die viele Gebrauchtmaschinen aus ihrem Bestand über die Auktion absetzt, ist man mit dem Geschäft zufrieden. „Das Ergebnis der Auktion übertrifft unsere Erwartung, gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in der Landwirtschaft. Die Preise waren stabil und wir sind zufrieden, dass das Konzept der Zwei-Tages-Auktion von den Bietern so positiv aufgenommen wurde", erklärte Guido Ottens, Geschäftsführer Agravis Technik Center gegenüber agrarzeitung.de.

Gebote, die auch online abgegeben werden konnten, kamen aus 60 verschiedenen Ländern, ein Großteil aus Deutschland, aber auch aus Thailand, Peru, Kanada, den USA, Polen und den Niederlanden. Vor allem junge Gebrauchte seien bei den Landwirten, Lohnunternehmern und internationalen Händlern beliebt gewesen, so die Agravis. Die größte Maschine, ein Raupentraktor der Marke Case-IH mit 600 PS ging für 200.000 € an einen Bieter aus Dänemark. „Die Landtechnik-Auktion in Meppen, die wir seit einem Jahrzehnt gemeinsam mit Ritchie Bros. Auctioneers durchführen, hat für das Gebrauchtmaschinen-Geschäft der Agravis Technik-Gruppe eine große Bedeutung. Die Versteigerung mit ihrer unvergleichlichen Atmosphäre ist ein wichtiges zusätzliches Standbein und gleichzeitig der richtige Weg für die Vermarktung von Landmaschinen, da wir neue Märkte und Länder erreichen“, unterstreicht Ottens. (SB)
 
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