Jedes Genussrecht hat einen Nennwert von 1.000 €. Zeichner müssen mindestens fünf Genussrechte erwerben, danach ist eine Zeichnung in 1.000-€-Schritten möglich.

Die Gesamtmenge an Genussrechten verteile sich auf zwei Tranchen, teilt das Unternehmen mit. Für 20 Mio. € können Aktionäre und Mitarbeiter der Agravis Genussrechte zeichnen, die mit 3,25 Prozent pro Jahr verzinst werden. Alle anderen natürlichen und juristischen Personen können sich um die zweite Tranche mit gleichem Volumen bewerben, hier beläuft sich die jährliche Rendite auf 2,25 Prozent. Die Laufzeit beträgt einheitlich fünf Jahre bis zum 31. Oktober 2020.

Die Zuteilung erfolge grundsätzlich nach dem „Windhund-Verfahren“, entscheidend sei also der Zeitpunkt der Zeichnung, so die Agravis. Das Unternehmen behalte sich jedoch vor, Anteile zu kürzen oder abzulehnen.

Der von der Hauptversammlung gebilligte Rahmen von 100 Mio. Euro für die Ausgabe von Genussrechten ist mit dem aktuellen Angebot noch nicht ausgeschöpft. Der Verkaufsprospekt für die Genussrechte ist im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und auf der Homepage der Agravis abrufbar. (az)
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