Hafen Schwedt

Agravis schafft Platz für neue Ernte


Raiffeisen Uckermark im Hafen Schwedt
  • Grundstücksfläche: 30.000 Quadratmeter im Hafen Schwedt
  • sechs Silos mit je 13.000 t, drei Silos mit je 1.500 t
  • Annahmeleistung von zweimal 300 t/h Verladeleistung Schiffe von 300 t/h Verladeleistung Lkw von 300 t/h
  • Mitarbeiter: 105
  • Geschäftsgebiet: nordöstliches Brandenburg, südliches Vorpommern
Die Raiffeisen Uckermark hat 9 Mio. € in den Bau von neuen Silos mit einer Kapazität von insgesamt 90.000 t im Hafen Schwedt investiert. Der Mutterkonzern Agravis sieht in Schwedt einen idealen Standort. Die Lage am Wasser und in unmittelbarer Nähe zur polnischen Grenze seien deutliche Wettbewerbsvorteile, teilt die Agravis mit. „Im Osten Deutschlands und in Polen wird ein Großteil des Getreides produziert, welches in Westeuropa benötigt wird“, erläutert Thomas Frank, gemeinsam mit Jens Zillmann Geschäftsführer der Raiffeisen Uckermark.

Schwedt sei zudem der einzige Hafen in Brandenburg mit Zugang zur Ostsee ohne Schleusung und daher von strategischer Bedeutung für die Länder Berlin und Brandenburg. Über die Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße können Getreide und Ölsaaten Richtung Westen verschifft werden. Die jährlichen Umschlagmengen sollen um 100.000 t auf 300.000 t steigen. Dank der neuen Lagerkapazitäten können größere Mengen an Getreide und Ölsaaten in der Ernte aufgenommen werden. (SB)
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