Bilanz 2014

Agravis spürt Turbulenzen

Thorsten Pogge, Dr. Clemens Große Frie, Johannes Schulte-Althoff und Bernd Homann stellten die Bilanz vor.
-- , Foto: Agravis
Thorsten Pogge, Dr. Clemens Große Frie, Johannes Schulte-Althoff und Bernd Homann stellten die Bilanz vor.

„Mit einem Umsatz von 7,4 Milliarden Euro haben wir ein respektables Ergebnis erzielt und die Marktchancen genutzt, auch wenn es an einigen Stellen reingeregnet hat", sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Clemens Große Frie heute auf der Pressekonferenz des Konzerns in Münster. Währungsturbulenzen beim Rubel hätten das Unternehmen im operativen Geschäft „einige Millionen Euro" gekostet. Auch beim Großhandel mit Agrarerzeugnissen habe man in den volatilen und teilweise irrationalen Märkten nicht immer richtig gelegen, berichtet der Agravis-Chef.

Mit dem Ergebnis von 42 Mio. € vor Steuern wurde die Zielvorgabe zwar nicht erreicht, doch es sei eines der „besseren" Konzernergebnisse, meinte Große Frie. Falls die Rohwarenpreise stabil bleiben und keine negativen Sondereinflüsse eintreten sollten, erwartet er für 2015 aber wieder einen Gewinn vor Steuern von mehr als 50 Mio. € und einen Umsatz von rund 7 Mrd. €. Mittelfristig schwebt ihm als Zielvorgabe für das Jahr 2018 ein Ergebnis von 80 Mio. € Gewinn vor Steuern vor, bei einem Umsatz 8 Mrd. €.

Im vorigen Jahr investierte der Konzern mit 92 Mio. € neue Rekordbeträge und deutlich mehr als die Abschreibungen. Für 2015 sind Investitionen von 75 Mio. € geplant. Einige wichtige Vorhaben sind die Erweiterung der Zentrale in Münster, neue Landtechnikstandorte in Ladbergen und in Coesfeld, die Ausdehnung der Annahme- und Lagerkapazitäten der Tochtergesellschaft Niedersachsen-Süd in Weetzen, Brelingen und Kolenfeld sowie der Ausbau des Kraftfutterwerks Braunschweig. (St)
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