Genossenschaften

Agravis will Zusammenarbeit ausbauen

Genossenschaftliche Unternehmen halten rund 60 Prozent des Agravis-Aktienkapitals und stehen für rund ein Viertel des Umsatzes von mehr als 6 Mrd. €. Insgesamt gibt es im Arbeitsgebiet der Agravis noch rund 110 Genossenschaften. Dabei stünden die Raiffeisen-Genossenschaften genauso wie die Landwirtschaft vor den Herausforderungen des weiteren Strukturwandels, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

„Die Raiffeisen-Genossenschaften sind nicht nur Aktionäre der Agravis, sondern
insbesondere auch Kunden in unserem genossenschaftlichen Verbundsystem", beschreibt Andreas Rickmers, Vorstandsvorsitzender der Agravis Raiffeisen AG das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens. Deshalb sei es ein strategisches Ziel, diese genossenschaftliche Zusammenarbeit auszubauen.

Auf dem Weg dorthin wird die Agravis auf das Know-how von Hans-Georg Bruns
setzen, der bis Ende September 2017 noch stellvertretendes Vorstandsmitglied bei der
Agravis Raiffeisen AG ist und dann sein eigenes Unternehmen für betriebswirtschaftliche
Beratungen gründet. Bruns hat jahrzehntelange Erfahrung in der genossenschaftlichen Zusammenarbeit und ist nach Angaben des Unternehmens anerkannter Gesprächspartner im Bereich der Unternehmensorganisation und -entwicklung sowie Experte in Sachen Compliance und Revision.

Bruns will in seiner neuen, selbstständigen Beraterfunktion auch für die Agravis-Gruppe
strategisch und operativ die Zusammenarbeit im genossenschaftlichen Verbund
weiter stabilisieren und ausbauen. Der 57-jährige Bruns war zunächst als Generalbevollmächtigter, dann als stellvertretendes Vorstandsmitglied für die AGRAVIS aktiv. Zuvor war er unter anderem als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer beim Genossenschaftsverband Weser-Ems e.V. beschäftigt. (mrs)
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