Agravis-Tochter

Agri Futura investiert in Querfurt


Die Agri Futura GmbH, eine Tochtergesellschaft der Agravis Raiffeisen AG, baut die Leistungskraft ihres Hauptsitzes in Querfurt (Sachsen-Anhalt) weiter aus. „Wir erweitern damit unsere Lagerkapazitäten vor allem für Getreide und Raps“, erläutert Geschäftsführerin Juliane Kleinke, bei der Agri Futura verantwortlich für den Handel mit Getreide und Ölsaaten. In einem ersten Bauabschnitt werden vier Silos errichtet. Die Investitionssumme hierfür beläuft sich auf rund 3,5 Mio. €. Die zwei Hauptsilos mit einem Fassungsvermögen von jeweils 10.000 t und zwei Vorsilos sollen bis zur Ernte im Juli fertiggestellt sein.

„In einem zweiten Bauabschnitt wollen wir – möglichst in 2017 – die vorgesehene Lagerkapazität von 80.000 t erreichen“, ergänzt Wolf-Dieter Schergun, Leiter für Lagerwirtschaft bei der Agri Futura. Die Silos ersetzen die bisherige Anlage, die nicht mehr den modernen Erfordernissen entsprach. Kleinke und Schergun betonen, dass mit der Investition die Abläufe beim Umschlag von Getreide und Raps erheblich gestrafft werden. „Wir können die Prozesse wesentlich beschleunigen“, verweisen sie auf eine verbesserte Dienstleistungsfunktion für die Landwirte in der Region. Die neuen Silos werden an die Bahngleise angeschlossen, um auch auf der Schiene eine schnelle Be- und Entladung zu gewährleisten.

Mit dem Siloneubau setzt das Unternehmen den in den vergangene Jahren eingeschlagenen Modernisierungskurs fort. 2014 wurde eine neue Düngerhalle für 2,5 Mio. € errichtet, im Jahr 2009 ging das für 12 Mio. € umgebaute Mischfutterwerk in Betrieb. Die jährliche Produktionstonnage beträgt rund 240.000 t Mischfutter. Pro Jahr werden bei der Agri Futura rund 500.000 Tonnen Getreide und Ölfrüchte umgeschlagen. Die Lagerkapazität in Querfurt betrug bisher 136.000 Tonnen. Das Unternehmen beschäftigt 130 Mitarbeiter an 18 Standorten. (SB)
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