Aflatoxin

Agrifirm tauscht Milchviehfutter


Die Maßnahme betrifft Lieferungen von Milchviehfutter mit einem Gehalt von mehr als 30 Prozent importiertem Mais, gibt das Unternehmen bekannt. Die Agrifirm Deutschland GmbH folge damit einer Aufforderung des Landesamtes für Natur- und Verbraucherschutz (Lanuv), Recklinghausen. Danach sollen alle Risiken im Hinblick auf eine mögliche Kontamination von Futtermais mit Aflatoxin vermieden werden.

Im Werk Neuss sei kein Importmais aus Serbien verarbeitet worden, so das Unternehmen. Neben Mais deutscher Herkunft sei in verschiedenen Chargen jedoch auch Mais aus anderen Ländern in Milchviehfuttermischungen eingebracht worden. Analysen  dieser Herkünfte hätten auch keine unzulässigen Aflatoxinbelastungen ergeben.

Obwohl es sich um unkritische Ware handele, habe das Unternehmen die Umtauschaktion kurzfristig eingeleitet. Mit den Behörden soll anschließend über die weitere Verwendung der rückgerufenen Ware verhandelt werden. Für die Zukunft plane das Unternehmen, alle für die Mischfutterherstellung vorgesehenen Chargen von Importmais durch Behörden freigeben zu lassen, so ein Unternehmensprecher gegenüber agrarzeitung.de (jst)
stats