Agrofert in Bischofswerda am Start


Bischofswerda in Sachsen ist heute Treffpunkt der Agrarwirtschaft. Die Agrofert Deutschland hat den Standort neu eröffnet.

Der Standort zwischen Dresden und Bautzen ist komplett umgebaut und modernisiert worden. Herzstück ist eine neue Getreideerfassung mit Reinigung und Trocknung. Insgesamt hat Agrofert sieben Standorte in Deutschland. Sie gehören alle zur tschechischen Agrofert-Gruppe. Firmenchef Andrej Babis hat in die Modernisierung der Anlagen mehr als 10 Mio. € investiert. 

Direkt an den Gleisen stehen die neuen AHL-Tanks. Der Flüssigdünger wird von der Agrofert-Tochter SKW Stickstoffwerke Piesteritz geliefert. Schwerpunkt der Erfassung in Bischofswerda ist nach den Worten von Babis die Annahme von Getreide und Raps. Etwa 120 km entfernt befinden sich die Agrofert-Ölmühle und das Biodieselwerk Preol in Lovosice in Tschechien. Dorthin soll auch Raps aus Sachsen geliefert werden.

Zur Eröffnung wurde heute auch der jüngste Neuerwerb von Agrofert bekannt gegeben. Es ist das Düngerlager in Leuna. Auch von hier aus sollen die Düngemittel der Agrofert-Tochtergesellschaften Duslo Sala in der Slowakei und Lovosice in Tschechien sowie SKW Piesteritz vermarktet werden. (da)
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