Agro Fides (S 220) ist ein früher Silomais und eignet aufgrund hoher bis sehr hoher Gesamttrockenmasseerträge sowohl für die Rinderfütterung als auch für die Nutzung als Energiemais. Im den zweijährigen Versuchen des Bundessortenamtes schnitt Agro Fides mit dem höchsten Stärkeertrag im frühen Sortenvergleich ab und belegte in diesem Kriterium Platz 1. Von Agro Fides steht Saatgut bereits jetzt zur Aussaat 2016 begrenzt zur Verfügung, teilt Agromais mit.

Amaroc (S 230) ist eine mittelfrühe, kolbenbetonte Silomaissorte. Die sehr hohen Gesamttrockenmasseerträge (BSA-Höchstnote 9 im GTM-Ertrag) machen Amaroc zu einer Sorte für den flächeneffizienten Einsatz in der Rinderfütterung und einer wirtschaftlichen Energiemaisproduktion. In den Stärkeerträgen setzte sich Amaroc an die Spitze des zweijährigen Sortenvergleichs des BSA, auch in den Bestandesdichteversuchen der Landwirtschaftskammer NRW unterstrich Amaroc mit Platz 1 im Energie- und Stärkeertrag seine Qualitätseigenschaften und die Vorzüglichkeit für eine Nutzung in der Rinderfütterung. Durch den stay-green-Charakter der Sorte bietet diese ein breites und flexibles Erntefenster.

Mit der Reifezahl S 250 rundet Agro Janus das mittelfrühe Silomaissegment der Agromais ab. Die restpflanzenbetonte Dreiweghybride eignet sich für den Einsatz als Silo- und Energiemais. Die guten Ergebnisse in den Gesamttrockenmasseerträgen aus den Wertprüfungen des BSA bestätigte Agro Janus auch den Agromais-Exaktversuchen sowie in den Bestandesdichteversuchen der Landwirtschaftskammer NRW 2015. Bereits zur Aussaat 2016 steht Saatgut in begrenztem Umfang zur Verfügung. (az)
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