Bundesagrarministerin Ilse Aigner fordert die Deutsche Bank zu verantwortlichen Investments auf. Das Institut bleibt bei seiner Strategie im Agrarsektor.

„Die Deutsche Bank hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt“ sagt Aigner gegenüber dem Handelsblatt. Sie wirft den Verantwortlichen bei dem Institut „mangelndes Gespür“ vor.

Jürgen Fitschen, Vorstand der Deutschen Bank und die Versicherung Allianz hatten mitgeteilt, dass sie an Agrarfonds als Finanzinstrument festhalten werden.

Dazu sagte Aigner, die Preise für Agrarstoffe steigen seit Jahren an und die mangelnde Transparenz an den Börsen trage dazu bei. Schon im Herbst hatte die Landwirtschaftministerin die geplante Regulierung dieser Märkte über das EU-Finanzinstrument MiFID unterstützt. (hed)
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