Die Grundlage für die EU-Agrarreform ist laut Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner gelegt. Die Bundesländer ruft sie zu Geschlossenheit auf.

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat heute bei einer Arbeitssitzung in Berlin die Bundesländer über den aktuellen Stand der europäischen Agrarverhandlungen informiert.

„Wir sind bei der Agrarreform auf einem guten Weg", sagte die Ministerin. Der vorläufige Beschluss des Finanzrahmens gebe den Landwirten in Deutschland und Europa Planungssicherheit. Trotz der Einsparungen im Gesamtbudget der EU sei auch künftig die Förderung einer nachhaltigen, umweltgerechten und qualitätsorientierten Landwirtschaft gewährleistet, so Aigner.

Insgesamt stehen von 2014 bis 2020 für die 1. und 2. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik(GAP) rund 373,5 Mrd. € zur Verfügung. Deutschland kann pro Jahr mit rund 5 Mrd. € an Direktzahlungen und weiteren knapp 1,2 Mrd. € für die ländliche Entwicklung planen.

Im Verlauf der Verhandlungen setzt Aigner weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit den Bundesländern. Es sei wichtig, dass Deutschland auch in Zukunft mit einer Stimme spreche, damit in Brüssel das bestmögliche Ergebnis für die deutschen Bauern und die Verbraucher erzielt werden könne.

Am 25. und 26. Februar 2013 findet der nächste Agrarministerrat in Brüssel statt. Das Plenum des Europäischen Parlaments wird voraussichtlich im März 2013 über das Mandat in Hinblick auf die dann folgenden Triloge zwischen dem Europäischen Rat, dem EU-Parlament und der Kommission entscheiden. (sch)
stats