Aldi Nord will Verantwortung für das Wohl der Tiere übernehmen und hat hierfür eine Internationale Tierwohl-Einkaufspolitik aufgelegt. Sie dient als Rahmen für die einheitliche Definition in der gesamten Gruppe, berichtet die Lebensmittelzeitung. Fünf Punkte stehen im Leitfaden im Zentrum. Dazu zählt die tierwohlorientierte Sortimentsgestaltung, genauso wie die Rückverfolgbarkeit, Kontrollen, der Tierwohl-Beitrag wie auch ein "proaktiver Dialog", heißt es.

Konkret heißt das, das Aldi Nord auf Eier aus Käfig- und Kleingruppenhaltung in allen verarbeitenden Produkten verzichten will. Zudem beendet der Discounter ab 2017 den Verkauf von Schweinefleisch kastrierter Tiere. Die Einkaufspolitik hat der Discounter auch auf seiner Homepage veröffentlicht, um so für Transparenz zu sorgen. Abgeschlossen sei der Leitfaden jedoch nicht, sondern soll einer ständigen Überprüfung unterliegen. Schwester Aldi Süd hatte bereits im vergangenen Jahr einen Einkaufsleitfaden für Tierwohl vorgelegt. (az)
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