Umsatzplus

Alnatura übertrifft Öko-Branche erneut

Mit einem Umsatzwachstum um 16 Prozent hat die Alnatura Produktions- und Handels GmbH, Bickenbach, den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 690 Mio. € steigern können. Die gesamte Öko-Branche weist ein Wachstum von 7 Prozent auf.

Auch in der Entwicklung des Filialgeschäfts spiegelt sich die große Nachfrage der Kunden wider. Aktuell betreibt Alnatura 89 Filialen in 41 Städten in Deutschland. Im vergangenen Geschäftsjahr eröffnete Alnatura zehn neue Super Natur Märkte. Für das laufende Geschäftsjahr sind mindestens zehn Neueröffnungen geplant.

Das Interesse der Kunden an regionalen Produkten wachse besonders in München und Berlin, berichtet der Gründer und Geschäftsführer Prof. Götz Rehn. Den Erfolg seines Unternehmens erklärt er unter anderem mit einer starken Orientierung an den Kundenbedürfnissen. Als Reaktion auf den veganen Ernährungstrend bringt Alnatura das Produktsortiment „Rawfood“ auf den Markt.

Eine Kooperation mit Discountern könne er sich nicht vorstellen, sagt Rehn gegenüber der Presse, da der Händler auch mit seiner Unternehmensphilosophie harmonieren müsse. Stattdessen verweist er auf die Sparpreise in Alnatura-Filialen, die für jedes Produktsortiment angeboten werden und auch für Studenten erschwinglich seien.

Mittlerweile tragen 1.160 Bio-Produkte das Alnatura-Markenlogo. Damit sei Alnatura die Marke mit dem umfangreichsten Bio-Sortiment in Deutschland. Das Vertriebsnetz umfasst 3.325 Filialen verschiedener Handelspartner. An erster Stelle stehen die dm-Drogeriemärkte in Deutschland, Österreich und mehreren Ländern Mittel- und Südosteuropas. Es folgen Tegut, Budni im Raum Hamburg, die Hit-Filialen der Handelsgruppe Dohle, die Globus-SB-Warenhäuser in Deutschland und Tschechien, die AEZ-Märkte sowie Cactus in Luxemburg. In der Kooperation mit seinen Handelspartnern setzt Alnatura auf eine sehr langfristige Zusammenarbeit. (has)
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