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Ansatzpunkte für ein alternatives Sparprogramm der Bundesregierung hat Wilhelm Niemeyer, Präsident des Niedersächsischen Landvolks, Hannover, aufgezeigt. In der heutigen Ausgabe der Oldenburger Nordwest-Zeitung nannte er als Beispiele die Dorferneuerung, die Flurbereinigung und kulturbautechnische Maßnahmen, die insgesamt mit rund 620 Mio. DM zu Buche schlügen. "Alle Mittel, die nicht unmittelbar zur Existenzsicherung des Landwirts beitragen, sollten gestrichen werden", sagte Niemeyer, der auch Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bonn, ist. Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke begrüßte die Initiative und zeigte sich dankbar für das in der Presse geäußerte Verständnis der Bauern, daß es gegenwärtig keinen anderen Weg als das Reduzieren von Ausgaben gibt. Nach Auskunft des DBV werden sich die Präsidenten der Landesbauernverbände am kommenden Montag treffen, um über einen gemeinsamen Vorschlag zu beraten. (KK)
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