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Der rheinland-pfälzische Landwirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage hat die Staatlichen Lehranstalten des Landes angewiesen, im Rahmen der Beratung die Alternativen zur Tiermehlverfütterung aufzuzeigen. Angesichts des vorgesehenen totalen Tiermehlverbotes müssten jetzt alle Möglichkeiten durch gerechnet werden, wie im Ackerbau in Rheinland-Pfalz eiweißhaltige Früchte erzeugt werden könnten und inwieweit auf importierte Ware zurück gegriffen werden könne. Neben Sojabohnen und daraus hergestellten Futtermitteln kommen als eiweißreiche Pflanzen, die in Deutschland angebaut werden können, zum Beipiel Erbsen und Ackerbohnen in Frage. Auch Raps, der als Extraktionsschrot in der Fütterung von Schweinen eingesetzt wird, wird europaweit angebaut.
Die Landwirte können sich an die für sie zuständigen staatlichen Beratungsstellen wenden. Daneben steht das Beratungsangebot des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums, verstärkt durch Berater der Tierproduktion der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalten für Landwirtschaft, über eine Telefon-Hotline zur Verfügung (Tel.: 06131/28807-19, -20, -21, -22). (ED)
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