Bundesumweltminister Peter Altmaier beklagt zu langsame Fortschritte beim internationalen Klimaschutz. Auf der UN-Klimakonferenz in Doha hat er eine globale Energiewende gefordert.

Dazu schlug Altmaier vor den Delegierten in Katars Haupstadt Doha einen weltweiten Umbau der Energiewirtschaft hin zu mehr erneuerbaren Energien vor. Wachstum und Klimaschutz könnten auf lange Sicht nur gemeinsam erreicht werden, so Altmaier.

Der Minister kritisierte, dass die dramatische Entwicklung des Klimawandels im Gegensatz zu den langsamen Fortschritten der Weltgemeinschaft stehe. Bislang wurden in den Verhandlungen in Doha kaum Fortschritte erzielt. Selbst die EU, die sich selbst bislang als Vorreiter in Sachen Klimaschutz betrachtet, ist zerstritten und kann sich nicht auf ehrgeizigere Ziele für die Reduktion von Treibhausgasen einigen. 

Noch bis diesen Freitag verhandeln in Doha Vertreter aus 194 Staaten über eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls und den Fahrplan für ein neues weltweites Klimaschutzabkommen. (sch)

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