Absage

Alzchem Trostberg verschiebt Börsengang

Die Alzchem AG, Trostberg, verschiebt ihren geplanten Börsengang. Der Handelsstart der Aktien an der  Frankfurter Wertpapierbörse war ursprünglich für den heutigen Freitag geplant gewesen. Rund 220 Mio. € sollten für Altaktionäre und Investoren eingetrieben werden. Das Unternehmen begründet die Absage mit dem weiterhin von politischen Themen dominierte Marktumfeld. Dies sorge für eine anhaltende Unsicherheit bei Neuinvestitionen. Trotz des großen Interesses institutioneller Investoren in Europa und den USA sei eine Platzierung in der angestrebten Preisspanne deshalb letztlich nicht möglich, teilt das bayerische Unternehmen mit, das für die Landwirtschaft Spezialdünger herstellt.

Auch ohne einen kurzfristigen Börsengang will Alzchem den Wachstumskurs vorantreiben und in die weitere Entwicklung von Spezialchemikalien investieren. Hierfür würden alternative Finanzierungsmöglichkeiten in Anspruch genommen. Alzchem prüft darüber hinaus die Möglichkeit eines Börsengangs in der Zukunft. (da)
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