In einem Umfeld zunehmender Globalisierung und Arbeitsteilung wächst offenbar die Sehnsucht der US-amerikanischen Konsumenten nach Ursprünglichkeit, Bodenständigkeit und Natürlichkeit. Doch nicht nur das bewegt die Verbraucher. Für viele ist es eine Frage der Moral, immer häufiger auf regionalen Märkten einzukaufen. Über dieses Ergebnis einer Studie der Universität Iowa berichtet der Bonner aid-Informationsdienst.

Das Einkaufsverhalten hat dazu geführt, dass die Zahl lokaler Märkte von 340 in den 1990er Jahren auf heute mehr als das Zehnfache angewachsen ist. Die Wissenschaftler der Universität Iowa haben nach den Gründen gefragt. Viele Amerikaner gaben in der Studie zu Protokoll, dass sie nicht wegen des besseren Geschmacks oder der Frische wegen lokal einkauften, sondern vielmehr um die lokalen Anbieter zu unterstützen. Diese Verbraucher fühlten sich vor allem ihrer eigenen Gemeinde verpflichtet, einhergehend mit einer großen Passion für einen nachhaltigen Lebensstil. (az)
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