Die Wiesenhof Geflügel Möckern GmbH muss für einige Partien eingelagerten Hähnchenfleischs eine alternative Verwendung suchen. Eine Vermarktung als Lebensmittel ist untersagt. Der Schlachtbetrieb im sachsen-anhaltinischen Möckern war Anfang März vorübergehend gesperrt worden. Geflügelfleisch, das zwischen dem 28. Februar und dem 5. März hergestellt worden war, durfte nicht mehr vermarktet worden. Die Ware ist deswegen tiefgefroren und eingelagert worden. Vor Ostern hat das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt entschieden, dass diese Partien auch künftig nicht als Lebensmittel verwendet werden dürfen. Zur Begründung nennt das Amt den vorbeugenden Verbraucherschutz. Es weist aber ausdrücklich darauf hin, dass die Möglichkeit bestünde, daraus Tierfutter herzustellen. (az)
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