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Halbiert hat sich der Anbau nachwachsender Rohstoffe auf Stilllegungsflächen. Die Reduzierung des Mindestsatzes für Flächenstilllegungen von zehn auf fünf Prozent in diesem Jahr habe "verheerende Folgen" gehabt, erläutert der Landvolk Pressedienst Niedersachsen (LPD). Offenbar hätten beispielsweise viele Rapsanbauer ihre Felder, die ursprünglich für die industrielle Verwertung geplant waren, für Konsumzwecke umgewidmet. Nach Angaben des LPD liegen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung derzeit 4.115 Verträge mit einer Fläche von 20.523 ha vor. Im Vorjahr seien es noch 4.969 Verträge mit 27.400 ha gewesen. An dem Rückgang der für nachwachsende Rohstoffe genutzten Fläche, werde auch die anstehende Frühjahrsbestellung nicht mehr viel ändern, gibt sich der LPD pessimistisch. (ED)
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