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Die Anbauflächen mit gentechnisch veränderten (GV-)Pflanzen ist im Jahr 2007 weltweit um 12 Prozent auf 114,3 Millionen Hektar gestiegen. Laut dem heute veröffentlichten Bericht der internationalen Biotechnologie-Agentur ISAAA nutzten 2007 weltweit zwölf Millionen Landwirte GV-Pflanzen. Das sind zwei Millionen mehr als im Vorjahr. "In Anbetracht der weltweit steigenden Nahrungsmittelpreise sind die Vorteile von gentechnisch veränderten Pflanzen noch nie so wichtig gewesen", sagt der Vorsitzende der ISAAA und Autor des Berichts Clive James. Die bedeutendsten Anbauländer für GV-Pflanzen sind die Vereinigten Staaten, Argentinien, Brasilien, Kanada, Indien und China. Die Landwirte bestellen nicht nur insgesamt mehr Hektar mit gentechnisch veränderten Pflanzen, sondern verwenden zunehmend auch Sorten mit mehr als einem gentechnisch verändertem Merkmal, heißt es in dem Bericht weiter. (ED)
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