Das Unternehmen aus Zeven musste zuletzt für das zweite Quartal des Geschäftsjahres einen Fehlbetrag von 20,3 Mio. € bekannt geben.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz habe zu einem Nachfragerückgang auf dem deutschen Markt geführt, hieß es. MT-Energie hat einen Auslandsanteil von 30 Prozent. Das Unternehmen hatte im September mitgeteilt, dass man sich von 65 Mitarbeitern trennen wolle, um die Kostensituation zu verbessern.

Jetzt musste das Insolvenzverfahren wegen „Überschuldung und drohender Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft“ gestellt werden. Die wesentlichen deutschen Tochtergesellschaften werden unter Umständen ebenfalls Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahren stellen müssen, heißt es in einer Mitteilung.

Die Unternehmensleitung habe die Hoffnung, nach Durchführung von Restrukturierungsmaßnahmen eine Weiterführung des Geschäftsbetriebs mithilfe eines Investors - wenn auch in deutlich reduziertem Umfang - zu erreichen, hieß es weiter. (hed)
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