Die um die Verteilung öffentlicher Mittel für die Exportförderung konkurrierenden Organisation Gefa und Food - Made in Germany (FMIG) bewegen sich aufeinander zu.
 „Die Gefa und FMIG gehen konstruktiv aufeinander zu", erklärte die Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Ernährungsindustrie (BVE), Dr. Sabine Eichner-Lisboa  gegenüber agrarzeitumng.de. Die BVE unterstützt die FMIG  und plädiert dafür, die FMIG zu erhalten sagte sie. Als weitere Säule könne sie jedoch unter Bewahrung ihrer Eigenständigkeit unter dem Dach der Gefa angesiedelt werden.

Nach Aussage des Gefa- Vorsitzenden Dr. Franz Georg von Busse repäsentiert die Gefa mehr als 80 Prozent des Exportgeschäfts der relevanten Sektoren. Als neue Fördermitglieder sind ihr im Oktober der Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA) und der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), beide Berlin beigetreten.

Die im Mai 2009 gegründete  FMIG versteht sich als Exportinitiative mittelständischer Unternehmen der Ernährungsindustrie mit dem Ziel, diese in allen Fragen des Exports zu unterstützen.  (jst)
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