Unternehmen des Landhandels müssen sich auf eine rasch zunehmende Konzentration in den Kreisen ihrer Geschäftspartmer einstellen. Sowohl auf der Seite der Anbieter und Lieferanten als auch der Abnehmer wird sich der Konsolidierungsprozess beschleunigt fortsetzen, lauten übereinstimmend die Einschätzungen von Vertretern  großer und mittlerer Unternehmen der Branche.
 
Der Strukturwandel in der Landwirtschaft gewinne immer mehr an Dynamik. Darauf wies Markus Grimm als Vertreter der  HaGe Nord AG, Kiel, bei den Chefgesprächen heute auf der Burg Warberg hin. Größere Betriebe würden in der Regel auch immer mehr zusätzliche Flächen bearbeiten. Damit steige deren Bedeutung zusätzlich.

In Verbindung mit einem ständig weiter steigenden Ausbildungsstand nimmt die Bedeutung der Einzelbetriebe zu und auch deren Nachfragemacht. Alle Landhandelsunternehmen müssten sich diesen Herausforderungen stellen. Als strategische Lösung empfiehlt er Partnerschaften mit geeigneten Kooperationspartnern zu bilden. (jst)
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