Das Ergebnis der Limagrain Deutschland GmbH, Edemissen spiegelt die internationale Entwicklung der Unternehmensgruppe wider. In Deutschland belief sich der Umsatz mit einer Steigerung um 4 Prozent im zurückliegenden Geschäftsjahr auf 49,9 Mio. €, so eine Unternehmensmitteilung. Weltweit legte der Umsatz auf 1,94 Mrd. € zu und verfehlte damit die ausgegebene Zielmarke von 2 Mrd. € knapp.

In einem leicht rückläufigen Markt für Maissaatgut in Deutschland konnte Limagrain mit seinen beiden Marken LG und Advanta Marktanteile hinzugewinnen. Diesen Erfolg führt Andreas Tatje, Vertriebsleiter Mais und Gras bei Limagrain Deutschland, auf das breite Sortiment hochwertiger Maissorten zurück. Vor allem Doppelnutzungssorten seien stark gefragt.

Den leichten Rückgang der Rapsanbaufläche führt Fred Heilshorn, Vertriebsleiter Raps und Getreide, auf das Verbot insektizider Beizen zurück. Dennoch habe Limagrain seine Marktposition stabilisieren können. Heilshorn ist optimistisch, dass ertragssichernde Sorten mit Schotenplatzfestigkeit und Kohlhernieresistenz das Interesse der Landwirtschaft am Rapsanbau entgegenkommen.

Im Marketing setzt Limagrain Deutschland unter Marketingleiter Klaus Ahrens auf moderne Kommunikationsmedien. Mit verstärkten Social Media-Aktivitäten in Facebook und Youtube folge Limagrain den Landwirten, die mobile Internetgeräte nutzen. (brs)
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