Argentinien baut weniger Sojabohnen als geplant an

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Die argentinische Regierung geht davon aus, dass durch die wochenlange Trockenheit deutlich weniger Sojabohnen in den Boden gekommen sind, als ursprünglich geplant. Gegenüber dem Vormonat wurde die Schätzung der Aussaatfläche für Sojabohnen um 1,2 Mio. ha auf 16,5 Mio. ha zurückgenommen. Der Flächenrückgang in Verbindung mit den fehlenden Niederschlägen drückt die Ernteerwartung für Argentinien weiter nach unten. Private amerikanische Analystenhäuser gehen schon von einer 5 bis 7 Mio. t niedrigeren Ernte als die letzte USDA Schätzung aus. Darin wurde die Sojabohneernte für Argentinien noch mit 49,5 Mio. t taxiert. (St)
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